Website-Icon Datenrettung und Service seit 1998

Adblocker: Facebook, Microsoft und Google werfen uBlock raus

Cartoon, wie die Werbebranche auf uBlock Origin herumtrampelt

Immer mehr Adblocker fliegen raus, aus Browsern wie Chrome und Edge. So hat Google bereits Anfang Juni 2026 uBlock Origin aus Chromium 150 und 151 entfernt. Aber auch Microsoft hat nun bekanntgegeben, dass der Edge-Browser den Adblocker uBlock Origin ab Ende 2026 nicht mehr unterstützen wird. Und auch Facebook hat seine Techniken überarbeitet, um uBlock Origin zu umgehen. Wer nicht mit den Großen der Werbeindustrie kooperiert, fliegt eben raus. Wie in diversen Quellen zu lesen ist, hat uBlock den Kampf gegen FB-Werbung offensichtlich bereits aufgegeben. Es bleibt die Frage, wann auch die anderen Hersteller gut funktionierender Adblocker aus den App-Stores gedrängt werden. Keine Frage – Werbung muss sein. Ohne Werbung kann man keine Produkte und Dienstleistungen verkaufen. Aber ist es denn wirklich nötig, jemanden, der sich gerade das Produkt XYZ angeschaut oder sogar gekauft hat, tagelang dasselbe Produkt auf etlichen Websites weiterhin unter die Nase zu reiben? (Stichwort „Remarketing“)

Anders beim Mozilla Firefox. Der sollte allein aus Gründen des Datenschutzes immer als Standardbrowser verwendet werden, bietet er doch vielfältige Möglichkeiten, dem Tracking- und Reklamewahn der Werbeindustrie Einhalt zu gebieten. Tracking- und Cookie-Schutz, Fingerprinting-Abwehr und nicht zuletzt der hauseigene VPN-Dienst sorgen doch ein Stück weit für mehr Datensouveränität. Es geht hier vor allem auch um die Sicherheit der User im Netz. Es gibt Millionen Webseiten, die man besser nicht besuchen sollte, weil sie sofort anfangen, mit allen möglichen Tools den eigenen Rechner zu attackieren und zu infiltrieren, um später ausgiebig Daten abgreifen und Konten leeren zu können. Das können Adblocker wie AdGuard, uBlock, etc. nämlich auch verhindern. Da muss man sich fragen: Hat die Techbranche wirklich ein Interesse daran, uns schutzlos im Netz dastehen zu lassen?

TrashBlock+ als aktuell beste Lösung. Während die traditionellen Blocker wie Adblock Plus, uBlock Origin, AdGuard, etc. auf das Wohlwollen der jeweiligen App-Stores angewiesen sind, sind wir mit unserem Adblocker TrashBlock+ auf absolut niemanden angewiesen. Denn das Open-Source-Projekt Pi-hole, das wir auf unserem SBC (RaspPi) vorkonfiguriert haben, ist ein reiner DNS-Blocker. Wenn also irgendeine Website eine Werbeplattform aufruft, um 5 blinkende Werbefenster einzublenden und ein riesiges Banner für Potenzmittel auf der Webseite über den Text zu schieben, dann bleiben diese Rufe einfach im Pi-hole stecken. Es passiert dann einfach nichts. In den allermeisten Fällen, bleibt an der Stelle eine weiße Fläche. Und der Text der Website bleibt lesbar, weil sich jetzt kein Banner mehr darüber schiebt.

Die mobile Version verlassen